Sweet Home Records

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News

23.07.2010

New Release: Suralin "leda" (CD, HSH022, 23.07.2010) Debüt-Album

Wie immer wärmstens ans Herz gelegt sei euch unser Neuveröffentlichung im Juli. Heute ist der offizielle Release-Termin für das großartige Debüt-Album von Suralin. Reinhören und Infos bei MySpace und kaufen bei Poor Dog.

Für Kenner der griechischen Mythologie ist es ein alter Hut: Leda, Tochter des Thestios und der Eurythemis, war die Frau, die von Zeus, in der Gestalt eines Schwans, verführt und geschwängert wurde. Und wer in der DDR aufgewachsen ist, kennt Suralin. Jene Knetmasse, die - ähnlich dem westdeutschen Pendant Fimo - relativ leicht formbar ist und im Backofen ausgehärtet werden kann. Der Geschichte(n) nicht genug, stammt die Band SURALIN ausgerechnet aus Hohenstein-Ernstthal, dem Geburtstort von Karl May. Und der war ja bekanntlich einer der erfolgreichsten Autoren von Trivialliteratur ever.

Das Trivium von SURALIN könnte man nun beispielsweise mit folgenden Worten beschreiben: Gitarre(n), Schlagzeug, Bass. Oder: Sonic Youth, Gang Of Four, Fugazi. Vielleicht auch: Interpol, Bloc Party, Editors. Vor allem aber entspricht das Debütalbum Leda den drei Attributen: mitreißend, kantig und eingängig zugleich. SURALIN bewegen sich mit ihrer gerade einmal einjährigen Bandhistorie erstaunlich versiert und geschmackssicher im weiten Feld von Indierock, Postpunk und Postrock. Da sind einerseits Songs mit wunderbar knarzigem Sprechgesang wie beim funkigen, rauhen Opener 'Holy Dancer' oder bei 'Dada Tic', auf der anderen Seite die ungeschliffenen und doch glasklar-hittigen 'Time Is Timeless' oder 'Hit And Run'. Überbordende Kreativität und die hohe Kunst des Postrock dann beim fantastischen Instrumental 'Golden'.

Man kann ALEXANDER WARNKE (guit, voc), TONI FIEGERT (guit, voc), STEVE LÖSSNER (drums) und MATTHIAS VOGEL (bass) vielleicht vorwerfen, dass sie bei den maßgeblichen Bands der 80er und 00er Jahre ein wenig abgeschrieben haben - und um zurück zum Suralin zu kommen: die ganze Masse ordentlich durchgeknetet, dabei kräftig das Feuer im Ofen angeheizt haben, um schlussendlich ein formschönes bzw. klangvolles Produkt in den Händen zu halten. Wie sie allerdings die Grundelemente aus klassischem Indierock, sperrigem Noiserock und grandiosem Shoegaze-Sound miteinander kombinieren und zudem mit eigenen Innovationen versehen, verdient uneingeschränkten Respekt.

16.05.2010

Neues Calaveras-Album "Water High"

Das Warten hat ein Ende, im Juni bringen Calaveras endlich ihr zweites Album "Water High" heraus.

Calaveras present ten oddities in a dark and strangely fascinating mood. But don't let the doomy side of the band fool you since they are neither afraid of melancholy nor beauty. All of the compositions float in a sometimes gloomy, sometimes furious but always natural sound. The discriminating factor in Calaveras' music must be the melodies, which are - full of pathos but not lacking an appropriate sense of irony - performed by a malicious voice. And the instruments sing as well, be it the western guitar, the cello or the trumpet. Through the arrangements real songs emerge out of every tune. Songs that speak in a bitter-sweet way about an imaginary place that the listener might not be familiar with but that seems very inviting nevertheless. (Ralf Ketscher)

Zum reinhören und für weitere Infos:

http://www.myspace.com/calaverasmusic
http://www.calaveras-music.com/

Weitere Infos und Einzelheiten zur Veröffentlichung folgen in den nächsten Tagen.

07.05.2010

Neue Website ist Online

Die neue Sweethome Records Webseite ist heute Online gegangen, hier und da noch ein wenig "Baustelle" doch im großen und ganzen komplett und einsatzfähig. Kleine Änderungen erfolgen in den nächsten Tagen.

27.04.2010

Sweet Home Records auf der Popup in Leipzig

Was ist (Pop Up?
Leipzig Pop Up ist eine Messe mit Diskussionsforen und einem damit verbundenen Musikfestival in Leipziger Clubs zum Thema Popkultur.

Leipzig Pop Up will vor allem die “independent” agierende Szene im Bereich Popmusik/-kultur erreichen, also diejenigen Musik-”Macher” und -”Beobachter”, bei denen eine kreative Motivation an erster Stelle steht, und die so Popmusik in all ihren Formen mit neuen Impulsen zu beleben vermögen. Das können zum Beispiel Musiker, Labels, Fans, Agenturen, Clubs oder auch Medien sein.

Leipzig Pop Up soll für diese Kennenlernen und Kommunikation abseits von “Business” und ohne Abhängigkeit von Größe oder Finanzkraft ermöglichen. So sollen derzeit weitgehend brachliegende Netzwerk-Strukturen jenseits der herkömmlichen Musikindustrie belebt, Inhalte über das “Produkt” Popmusik hinaus wieder attraktiv gemacht, Diskussionen angeregt werden.

Die Preisgestaltung erlaubt auch Low- und No-Budget-Ausstellern eine Präsentation bei Leipzig Pop Up.

Die nächste Leipzig (Pop Up findet am 7. und 8. Mai 2010 im Leipziger Werk II statt. 
Popup Webseite: http://www.leipzig-popup.de/